Beschreibung
Herkunft
Kerbel stammt ursprünglich aus Westasien und dem südöstlichen Russland.
Es wird heute hauptsächlich in Holland und den Balkanstaaten angebaut und exportiert.
Allgemeines
Gilt als »Petersil des Gourmets« und ist charakteristisch durch seinen leicht süßlichen, anisartigen Geschmack.
Mit diesem typischen Frühlingskraut kann man sehr gut Petersilie ersetzen.
Kerbel welkt schneller als Petersilie.
Verwendung
Kerbel ist ein idealer Begleiter für Suppen und Saucen, aber auch für feine Fischgerichte.
Beliebt und gerühmt ist seit alter Zeit die Kerbelsuppe.
Mit Kerbel schmecken folgende Gerichte noch besser: hart gekochte Eier, Rühreier, salzige Omeletts, salzige Quark- und Joghurtmischungen, grüne und gemischte Salate, Lamm- und Hammelbraten, gekochte und gedünstete Fische, deftige Eintöpfe, geschmorte Tomaten und vor allem feine, in Schinkenspeckwürfeln gedünstete Erbsen. Damit das feine, leicht nach Fenchel und Anis schmeckende Kerbelaroma erhalten bleibt, sollte man das Kraut erst unmittelbar vor dem Servieren den Speisen beifügen. Kerbel lässt sich gut mit anderen Gewürzen kombinieren, da sein Eigengeschmack eher im Hintergrund bleibt.
Er rundet vieles ab.
Spiceworld-Tipp
In der Volksmedizin wird er als blutreinigendes und harntreibendes Mittel angewendet.
Empfehlung:
Gewürzart: Reingewürz
Alternativ: Echter Kerbel

























